Microsoft trommelt für Windows 7

Windows7Computer Gigant Microsoft rühr heftig die Werbetrommel für das neue Betriebssystem Windows 7. Nach dem Vista-Flop ist zurzeit Microsoft Chef Steve Ballmer auf Europa-Tour. Am vergangenen Montag London, am Dienstag Paris und gestern schließlich München: Konzernchef Steve Ballmer trommelt heftig für Windows 7. Zwei Wochen vor der Markteinführung des neuen PC-Betriebssystems wirbt der Vorstandschef des Software-Konzerns Microsoft vor allem um Unternehmen. Denn der im Januar 2007 eingeführte Vorgänger Windows Vista hat die IT-Profis nicht überzeugt. Nur etwa jedes fünft Unternehmen hat sich laut einer jetzt erst veröffentlichten Studie für Windows Vista entschieden. Nun könnte Windows 7 von den Problemen des Vorgängers profitieren. Denn die Vorbehalte gegen Vista haben dazu geführt, dass etwa drei Viertel der Unternehmen noch das mit einem Alter von 8 Jahren doch schon sehr betagte Windows XP einsetzen.

Windows 7 schneller, sicherer und stabiler

Das neue Windows 7 ist schneller, sicherer, stabiler und einfacher zu bedienen als XP – und vermeidet Schwächen von Vista, etwa wie die ständigen Nachfragen, ob man als Nutzer auch wirklich meint was man da gerade angeklickt hat. Es gebe Hinweise, das die Kunden jetzt schnell auf Windows 7 umsteigen würden, sagte Steve Ballmer. Eine Schätzung, wie schnell sich das auf die Umsätze von Microsoft auswirken werde, wollte Ballmer aber nicht wagen.

Windows 7 aufgeräumter und schneller

Die Kosmetiker der Windows Oberfläche haben dafür gesorgt, dass das neue System aufgeräumter wirkt. Die große Taskleiste am unteren Bildschirmrand wurde übersichtlicher gestaltet. Sie zeigt alle geöffneten Programme an – aber nur noch mit einem Symbol und nicht mehr mit einem Platzhalter für jedes Fenster. Auch der Umgang mit den Fenstern auf dem Bildschirm ist intuitiver geworden. Viel wichtiger sind aber die unsichtbaren Verbesserungen, das was sich quasi „unter der Haube“ getan hat. Microsoft hat den Umgang mit dem Arbeitsspeicher überarbeitet und die Nutzung der Festplatte als virtuellen Speicher reduziert – dies führt bei den älteren Systemen immer wieder zu Aussetzern. Auch werden Dienste nur noch dann gestartet, wenn sie wirklich gebraucht werden – das beschleunigt den Bootvorgang nach dem Einschalten deutlich

BMW-Konzern stellt bis 2011 komplett auf Windows 7 um

Beim Münchner BMW Konzern sollen bis 2010 alle 85.000 (!) Arbeitsplatzrechner auf Windows 7 umgestellt werden. Zum Dank wählte Microsoft einen Schauraum des Automobilkonzerns für die Präsentation des Windows 7 gestern. Bei der Präsentation stand Steve Ballmer zwischen einem 320Si und einem Mini. Mal schauen welches Auto besser zu Windows 7 paßt. Ich persönlich habe zwar Vista bin aber gar nicht so unzufrieden mit dem System. Dennoch überlege ich ob ich nicht auch auf Windows 7 updaten soll. Mal schaun, ich denke ich warte erst einmal bis Anfang 2010 wenn die ersten Erfahrungsberichte da sind.

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