Politik-Skandal: JU-Chef Mißfelder ist für mich der „Lümel“ der Nation

missfelderHier ist er: Der meiner Meinung nach „Lümel der Nation“ – JU Vorsitzender Philipp Mißfelder. Der erst 29 jährige Jungspund hat mit seiner erst kürzlich getätigten Aussage „die Erhöhung des Hartz IV ist ein Anschub der Tabak- und Alkoholindustrie“ für extremstes Aufsehen gesorgt. HerrMißfelder, bzw. eine Herr-Titulierung ist bei diesem Mann absolut nicht notwendig, also der Philipp schießt sich mit dieser Aussage absolut ins Abseits. Er meinte gestern, u.a. in der Bild am Sonntag, das er sich weiter mit diesem Thema auseinandersetzen will und lehnt eine Entschuldigung kategorisch ab.

Er meinte sogar „man dürfe sich nicht bei jeder Diskussion politischen Tabus untergeben“ und wies darauf hin das er Angst habe das die Hatz IV Gelder nicht bei den Kindern der Empfänger dieser Gelder ankommen, quasi von den Betroffenen nur veraucht und versofen werden. Da frag ich mich wirklich welche Eltern dieser „Möchtegern“-Politiker gehabt hat. Denn mit seiner Aussage weisst er nicht gerade eine gute Erziehung nach. Er beschuldigt mit solchen Aussagen ganz klar alle Hartz IV Empfänger als Drogen- oder Alkoholabhängig. Das es unter denen aber auch einen großen Anteil an Studenten, Ingenieure oder Akademiker gibt läßt der Jungspund völlig außer acht. Darüber hinaus ist es nachgewiessener Weise auch so das nicht jeder Arbeitslose diese angesprochenen Probleme hat, Alkoholiker und Drogenabhängige gibt es bei allen Berufstätigen egal in welchen Verdienstklassen ebenfalls. Bei den Hartz IV Empfängern natürlich auch aber da fällts anscheinend nur besser auf !

Phillip Mißfelder hat alles andere als Lebenserfahrung

Als ich von dieser höchst provokativen Aussage von Phillip hörte hab ich mal geprüft wer dieser Typ eigentlich ist. Natürlich stiess ich bei der Recherche auch auf den Lebenslauf dieses jungen Kerls im Internet. Auf seiner persönlichen Webseite konnte ich dann dem Werdegang entnehmen das Phillip alles andere als Lebenserfahrung vorzuweisen hat. Neben Schule, Schule und Studium (also auch Schule) konnte ich da nur einen Wehrdienst von 1999-2000 entnehmen. Ansonsten hat der gebürtige Gelsenkirchener wirklich gar nichts vorzuweisen was unter dem Überbegriff „Lebenserfahrung“ einzuordnen wäre. Auf gut Deutsch: Der Junge hat nie irgend was gearbeitet! – geschweige denn irgend eine Erfahrung was es heißt Arbeitslos zu sein. Gut, letzteres ist ihm auch nicht zu wünschen und auch nicht zu erwarten, aber wenn man in seiner Position derartige Aussagen trifft und dann auch noch bekräftigt sollte man schon wissen von was man da redet, vor allem dann wenn man vor hat eine politische Karriere zu starten.

Ein typischer „Theoretiker“ ohne jede Erfahrung

Das Studium schloss Phillip also ab, auf seiner CDU-Webseite steht dazu: „Als Historiker schloss er erfolgreich sein Studium an der  Technischen Universität in Berlin mit einer Magisterarbeit über den jüdischen Publizisten Maximilian Harden ab„. Wahnsinn – der Kerl hats echt drauf 😉 Was ist das denn für eine Arbeit, sorry nichts gegen den Harden aber es gibt meiner Meinung nach wichtigere und vor allem schwierigere Magister-Themen – also auch hier hat es sich Phillip nicht allzu schwer gemacht. Bei allem Respekt für alle Politiker die was geleistet haben – der Mann war, ist und vor allem wird nie ein Politiker wie wir diese in Deutschland brauchen. Phillip ist gerade einmal um zwei Jahre jünger als ich selber und bring mit dieser Aktion meine Generation in Verruf. Deshalb mein ernst gemeinter Aufruf: Entschuldige Dich oder sieh zu das du der Politik fern bleibst. Solche Leute brauchen wir definitiv nicht! Wiklich nicht. Adieu Phillip!

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